Was steckt hinter respectyourself

Konzeption:

Die Idee eine „Antidrogendisko“ zu organisieren ist nicht neu. Neu ist es aber den Veranstaltungsort, eine Diskothek wo sonst nur junge Erwachsene ab 18 Jahren Zutritt haben, zu wählen. Ebenfalls neu ist die Idee eine große Diskussionsplattform mit mehreren prominenten Moderatoren in den Mittelpunkt zu stellen. Die Moderatoren wie auch die anderen auftretenden Künstler nutzen Ihren Bekanntheitsgrad und die Vorbildfunktion um positiv auf Jugendlichen einzuwirken. Die Bedeutung einer Aussage, eines persönlichen Statements oder eines Aufrufs eines Idols ist natürlich deutlich größer und stärker als die einer Bezugsperson aus dem Alltag von jungen Menschen. Daher entschied sich das Organisationsteam u.a. neben „Philippe“ auch „Olli Banjo“ zu verpflichten, denn er hat auf Grund seiner persönlichen Erlebnisse mit Suchtmitteln & Straffälligkeit in der Vergangenheit eine gute persönliche Diskussionsgrundlage.
Die so genannte Zeigefingermoral oder die Abschreckungspädagogik ist nicht mehr zeitgemäß. Junge Menschen müssen sich ernst genommen und mit ihren Fehlern und Schwächen akzeptiert fühlen. Sie müssen den Umgang mit Alkohol und anderen Gefahren lernen und nicht über unendliche viele Verbote sich gereizt fühlen und genau das erst recht auszuprobieren  - „kontrollierter Konsum – statt Mißbrauch“. Neben dieser eintägigen Veranstaltung rügt der Schwerpunkt des Organisationsteams immer mehr auf die zusätzlichen Veranstaltungen innerhalb der Aktionswochen oder der Vertiefung der Problematik an der Podiumsdiskussion zu Beginn des Gesamtprojektes. Ebenfalls großen Wert legt das Organisationsteam auf das optimale Zusammenspiel der verschiedensten Kooperationspartner innerhalb dieses kreisweiten Projektes.
Beim Start des Projektes im Jahr 2004 war ein gesetzliches Rauchverbot in Diskotheken etc. unvorstellbar. Mittlerweile ist dieses Gesetz in Kraft, allerdings scheitert es vielerorts noch bei der Umsetzung oder der notwendigen Kontrolle. In der vergangenen Zeit rückten daher weitere Themenfelder in den Vordergrund. Neben den ursprünglichen Themen Alkohol & Nikotin rücken verstärkt illegalen Drogen, aber auch Spielsucht, Bulemie, Adipositas oder der Umgang mit neuen Medien in den Fokus der Gesamtveranstaltung. Neben der ursprünglichen Zielgruppe ( 14 – 20 jährige) wächst stetig die Bedeutung der Eltern.

 

Inhalte:

  • Diskussionsplattform legale & illegale Drogen
  • gezielte Informationen an den verschiedenen Infostände der Verkehrswacht, ADAC, Caritas, Pro Familia VS,  „Präventiv“ – Agentur für Prävention und der Polizei
  • Information über Gefahren, Abhängigkeit, Auswege, Hilfsmöglichkeiten… Kontakte
  • Auftritt verschiedener Künstler, Tänzer &Tanzgruppen
  • 100% Party  -  0 % Alkohol & Nikotin
 

Ziele:

  • Reduzierung Suchtverhalten
  • Information über Sucht & Abhängigkeit
  • Sensibilisierung für ein rauschfreies Leben
  • Erreichung der persönliche & emotionale Ebene der jungen Menschen
  • keine Zeigefingermoral oder Abschreckungspädagogik
  • sinnvolle Freizeitgestaltung als positive Alternative
  • Gewaltprävention & Reduzierung Vandalismus
  • Persönlichkeitsförderung
  • Abbau von Vorurteilen (Klischees)
  • Alternative zur klassischen Saufparty
 

Zielgruppe:

  • junge Menschen ab Kl. 7, junge Erwachsene & interessierte Eltern
 
 
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